Union Investment mobilisiert Arbeitsprozesse mit MobileIron

Industrie: Finanzdienstleistungen und Versicherungen

 

 

„Wir haben eine zentrale App entwickelt, in der verschiedene interne Geschäftsprozesse – zur Zeit vor allem Freigaben und Genehmigungen – gebündelt sind, quasi als „mobile Schaltzentrale“ für den Nutzer. ”

Markus Hartmann , Leiter des Enterprise Mobility Projekts bei Union Investment, Union IT-Services GmbH.

Eine „Dashboard-App“, in der eine Vielzahl von Funktionen integriert sind, steht im Zentrum der Enterprise-Mobility-Strategie der Fondsgesellschaft Union Investment. Die Führungskräfte der Fondsgesellschaft können diese Funktionen sicher mit ihren iPhones nutzen und somit Freigabe- und Entscheidungsprozesse beschleunigen. Dafür bildet die Enterprise Mobility Management-Plattform von MobileIron zusammen mit dem Apple Device Enrollment Program und dem Apple Volume Purchase Program die technisch-organisatorische Basis.

Die Fondsgesellschaft Union Investment mit Sitz in Frankfurt am Main wurde vor über 60 Jahren von einem Dutzend Genossenschaftsbanken und einigen wenigen Privatbanken gegründet. Union Investment bietet Lösungen für Privatkunden, institutionelle Kunden und Immobilienkunden. Sie verbindet die jahrzehntelange Erfahrung der Privatbanken im Fondsgeschäft mit der breiten Struktur und den Werten der Genossenschaftsbanken. Die Gruppe mit rund 3.000 Mitarbeitern bedient mehr als vier Millionen Kunden und ist mit einer Summe von 323,9 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2017), die sie für die Kunden verwaltet, eine der führenden Fondsgesellschaften Deutschlands.

Die IT-Kompetenz hat Union Investment bei einem internen Dienstleister gebündelt, der Union IT Services GmbH. Dort ist auch das Thema Mobile IT angesiedelt. Anders als in vielen anderen Unternehmen wird die Enterprise Mobility-Strategie vom IT-Bereich vorangetrieben.

„Auch wenn wir als IT der Treiber in Sachen Enterprise Mobility sind, haben wir die Anwender selbstverständlich von Beginn an sehr eng in unser Projekt eingebunden. Die obersten Prämissen sind für uns eine optimale User Experience und ein echter Mehrwert für die Fachbereiche“, sagt Projektleiter Markus Hartmann.

Technische Grundlage des Projekts ist die Enterprise Mobility Management (EMM-) Plattform von MobileIron. Der EMM-Anbieter war Teil des Migrationsprojekts vor vier Jahren, als man von den bis dato genutzten BlackBerry-Mobilgeräten zu iPhones wechselte. Vorgeschlagen hatte die MobileIron der IT-Dienstleister Computacenter, der Union Investment in vielen IT-Fragen berät und als System-Integrator technisch-organisatorisch unterstützt.

„Wir wollten dem Umstand Rechnung tragen, dass sich die Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft gegenüber heute ändern werden. Themenbereiche wie z. B. Digitalisierung, Mobilität und insbesondere cloudbasierte Dienste rücken immer stärker in den Vordergrund“, sagt Günther Horstmann von Computacenter in diesem Zusammenhang.

Mittlerweile sind rund 1.200 iPhones bei der Fondsgesellschaft im Einsatz. Sie werden über den hochautomatisierten Inbetriebnahme-Prozess mit Apple DEP (Device Enrollment Program) und unter Inanspruchnahme des Volume Purchase Program (VPP) betrieben und stehen voll unter der Administration der IT-Abteilung.

Eine App als Schaltzentrale für Informations-, Freigabe- und Entscheidungsprozesse

Im Mittelpunkt der Enterprise Mobility Strategie von Union Investment steht die Mobilisierung von bestehenden (und auch neuen) Geschäftsprozessen, wobei „bestehende Desktop-Anwendungen nicht abgelöst werden, sondern in optimierter Form auch auf mobilen Endgeräten zugänglich gemacht werden sollen“, sagt Andreas Tröster. Angefangen hat man mit der Abbildung von Freigabe- und Entscheidungsprozessen (Rechnungen, Urlaub, Seminare, Terminbuchungen) sowie mobilen Zugriffsmöglichkeiten auf interne Informationen (Intranet) und interne Dokumente.

„Der vollumfängliche, schnelle und sichere Zugriff auf relevante Unternehmensinformationen von Überall ist das große Plus der neuen Mobility-Welt“, sagt Andreas Tröster.

Die eben genannten Informations-, Freigabe- und Entscheidungsprozesse bildet Union Investment in einer einzigen zentralen App ab, die quasi als mobile Schaltzentrale fungiert. „Wir waren uns im Gespräch mit den Fachabteilungen schnell einig, dass es übersichtlicher für die Nutzer ist, wenn die verschiedenen Funktionen und Prozesse nicht in einzelne Apps gepackt werden, sondern in einer einzigen Dashboard-App zusammengeführt werden“, erklärt Markus Hartmann die gewählte Vorgehensweise. Das Software Development Kit (SDK) von MobileIron hilft dabei, diese zentrale App so zu „stricken“, dass sie sicher und schnell mit der EMM-Plattform zusammenspielt.

Neben dieser maßgeschneiderten „UI-APP“ nutzt Union Investment das Apple VPP, um den Mitarbeitern wichtige externe Apps wie die der Deutschen Bahn oder der Lufthansa oder auch Kommunikations- und Konferenz-Apps wie die von WebEx zur Verfügung zu stellen.

Containerisierung und reduzierte Schnittstellen zum Backend

Bis jetzt hat Union Investment in erster Linie bestehende Prozesse in einen mobilen Kontext überführt, künftig wird man aber auch bei neuen Anwendungen von Beginn an den Aspekt der mobilen Nutzung berücksichtigen. Union Investment ist für eine sichere App-Entwicklung bestens gerüstet. Mit dem Tool AppConnect von MobileIron kann man geschäftliche Apps in einen sicheren Container packen und mit dem Backend-as-a-Service-Tool eines anderen Anbieters schafft man eine Trennung von Frontend und Backend.

„Da Daten- und Prozess-Logik in der Regel aus verschiedenen Backend-Systemen zusammengeführt werden müssen, wie zum Beispiel SAP FI, SAP HCM oder SharePoint, haben wir einen eigenen Layer zwischen App-Entwicklung und diesen Hintergrund-Systemen eingezogen“, erklärt Andreas Tröster. „Dadurch wird die Schnittstellen-Problematik gelöst und dies vereinfacht die App-Entwicklung erheblich.“

Deutlich weniger Incident-Tickets

„Die Mitarbeiter haben bereits die Vorteile der neuen Lösungen im Mobility-Umfeld erkannt und können bereits bei der Inbetriebnahme davon profitieren, die sich dank Apple DEP / VPP und MobileIron stark vereinfacht hat und von jedem Mitarbeiter im Self-Service-Modus vorgenommen werden kann“, sagt Andreas Tröster und fährt zufrieden fort: „Die Anzahl der Support-Tickets hat sich dadurch deutlich verringert.“

Union Investment
Hauptvorteile:
  • State-of-the-Art-Management der Endgeräte und Einhaltung der Sicherheitsvorgaben
  • Sichere Verwaltung der mobilen Endgeräte mit einem hohen Automatisierungsgrad
  • Schneller Zugriff auf alle relevanten Informationen auch von Unterwegs
  • Kostenersparnis durch Inbetriebnahme der mobilen Endgeräte im Self-Service-Verfahren
  • Deutlich weniger Incident-Tickets durch die MobileIron-Plattform im Zusammenspiel mit Apple DEP und VPP
  • Effiziente App-Erstellung mit dem MobileIron SDK