IT.Niedersachsen treibt mit Hochdruck den mobilen Zugriff auf Daten und Fachverfahren und den Aufbau mobiler Arbeitsplätze voran. Nicht zuletzt auch, um dadurch flexibleres Arbeiten und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Basis der Mobility-Initiative: Die EMM-Plattform von MobileIron.

IT.Niedersachsen ist als zentraler IT-­‐Dienstleister der Niedersächsischen Landesverwaltung nicht zuletzt für die Umsetzung mobiler IT-­‐Lösungen auf den verschiedenen kommunalen Ebenen des norddeutschen Flächenstaats zuständig. Das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter und der betreuten Kunden von Emden bis Braunschweig und von Göttingen bis Cuxhaven wird zukünftig zunehmend mobil geprägt sein. Basis dieser Mobility ist die Enterprise Mobility-­‐Management (EMM)-­‐ Plattform von MobileIron. 

Die Ziele, die mit der Mobilisierung der Arbeitsplätze und der Daten angestrebt werden, sind ambitioniert:

„Der Einsatz mobiler Technologien soll das Arbeitsumfeld flexibler gestalten, sodass fähige und engagierte Mitarbeiter gewonnen und gehalten werden können und die Mobilisierung soll nicht zuletzt einen Beitrag leisten, Beruf und Familie in Einklang zu bringen” sagt Ulrich Stolz, Mitarbeiter des Teilfachgebiets Design IT-­‐Services bei IT.Niedersachsen.

„Familienbewusste Personalpolitik“ (Originalton Staatskanzlei) ist ein wichtiges Element im Organisations-­‐Codex der Niedersächsischen Landesverwaltung. Auf das Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen“ der berufundfamilie gGmbH, eines 1989 von der gemeinnützigen Hertie-­‐Stiftung gegründeten Zertifizierungsunternehmens, weist eine Pressemitteilung ausdrücklich hin. http://www.stk.niedersachsen.de/wir_ueber_uns/audit_berufundfamilie/staatskanzlei-als-familienfreundlicher-arbeitgeber-ausgezeichnet-108475.html

In einem umfangreichen Evaluierungsprozess für eine zukunftsträchtige Mobile_IT-­‐ Plattform hat sich letztendlich MobileIron durchgesetzt. Am Anfang dieses Prozesses stand eine Befragung der Kunden von IT.Niedersachsen. Die Kunden sollten ihre Wünsche und Präferenzen bezüglich der auf dem Markt vorhandenen Betriebssysteme und Gerätehersteller anmelden.

„Insgesamt wurden rund 220 technische und 48 Kundenanforderungen berücksichtigt“, berichtet Ulrich Stolz.

Begleitet wurde die Analysephase durch den IT-­‐Dienstleister Computacenter, der über viel Kompetenz in der Umsetzung großer IT-­‐Projekte im öffentlichen Sektor verfügt. Die zusammengetragenen Daten bildeten zusammen mit „einer Marktanalyse des deutschen EMM-­‐Markts unter Nutzung der Marktanalysen der Gartner Group“ die Grundlage für das Vergabeverfahren. „In einem EU-­‐weit durchgeführten Vergabeverfahren erzielte das Produkt MobileIron das wirtschaftlichste Ergebnis“, sagt Ulrich Stolz.

Die Stärken des Produktes MobileIron liegen insbesondere im Bereich:

  • PIM (Product Information Management)
  • Multi Plattform-­‐Support
  • Zusammenarbeit mit Backend-­‐Systemen wie z.B. Exchange, SharePoint, Intranet und verschiedenen Laufwerken
  • Berücksichtigung der vorhandenen Sicherheits-­‐Infrastruktur
  • der Fokus auf Enterprise Mobility Management (EMM) und nicht allein auf Mobile Device Management (MDM)

„Der Pilotbetrieb zeigte schnell, dass die vorhandene Backend-­‐Infrastruktur mit Exchange, SharePoint, Laufwerkseinbindungen und Sicherheitsvorgaben sehr gut mit der MobileIron-­‐Plattform zusammenspielten“, berichtet Ulrich Stolz, „so können auf dieser Basis mobile Arbeitsplätze aufgebaut werden, die an Leistungsfähigkeit den stationären Arbeitsplätzen gleichkommen, sie an Flexibilität aber weit übertreffen.“

Verzahnung der EMM-Lösung mit anderen Plattformen

Die MobileIron-­‐Lösung ist unter anderem in die Active-­‐Directory-­‐Plattformen und für die Zugangskontrolle zum Proxy-­‐Server von MobileIron („Sentry“) in Exchange ActiveSync integriert.

„Der Zugang ist derzeit teilweise zertifikatsbasiert über Kerberos, teilweise aber auch noch über Nutzernamen und Passwort ausgeführt, weil in manchen Bereichen der Versionsstand des Active Directories für eine Kerberos-­‐Authentisierung nicht ausreichend ist“, erklärt Ulrich Stolz. Die Laufwerksfreigabe-­‐Prozesse werden über eine API-­‐Schnittstelle (CIFS-­‐Laufwerke) geregelt.

Mit der MobileIron-­‐Plattform verwaltet IT.Niedersachsen in der Pilotphase Mobilgeräte unter iOS, Android und Windows Phone. Die BlackBerry-­‐Geräte werden über eine BES5-­‐ und BES10-­‐Installation verwaltet. MobileIron steht ganz klar für die technologische Zukunft bei IT.Niedersachsen:

„In der Niedersächsischen Landesverwaltung gibt es gewaltige mobile Potenziale, die jetzt nach und nach erschlossen werden sollen. Im Moment wird gerade erst einmal die Mobilität in der Zentrale in Hannover aufgebaut. Wir bei MobileIron arbeiten aber schon gemeinsam mit IT.Niedersachsen an einem Konzept, wie die mobilen Arbeitsplätze im gesamten Land Niedersachsen angebunden werden können“, berichtet Lothar Uhl, Senior Account Manager Öffentliche Auftraggeber bei MobileIron.

Der sichere Zugriff auf Daten und Fachverfahren auch von außerhalb des festen Arbeitsplatzes ist dabei die technische Herausforderung. Mit dem Instrumentarium von MobileIron ist sowohl der sichere Zugriff auf PIM-­‐Daten möglich als auch ein sicheres Dokumentenmanagement. Für letzteres wird zusätzlich zu MobileIron Docs@Work auch Acronis Access eingesetzt. Und mit MobileIron Web@Work regelt man den Zugriff auf das Intranet der Landesverwaltung.

„Die Nutzerzufriedenheit bezüglich dieser mobilen Zugriffsmöglichkeiten ist groß“, sagt Ulrich Stolz. „Mit unseren Kunden diskutieren wir deshalb auch die Entwicklung und den Einsatz eigener Business Apps.“

Mobility auf Basis der MobileIron-­‐Plattform ist als Service für alle Mitarbeiter in der zentralen Landesverwaltung Niedersachsen erhältlich. Der Service ist als Standard-­‐ Produkt im Produktkatalog 2015 gelistet. Diskutiert wird derzeit mit den Kunden und mit den MobileIron-­‐Experten, wie man die Mobilität insgesamt gestaltet und in die Fläche ausrollt, damit die Mobility-­‐Plattform auch landesweit einen optimalen Beitrag zu einem modernen, familienfreundlichen öffentlichen Unternehmen bietet.

IT.Niedersachsen

IT.Niedersachsen ist der zentrale IT-­‐Dienstleister der Niedersächsischen Landesverwaltung. Für seine Kunden übernimmt IT.Niedersachsen die komplette Life-­‐Cycle Betreuung. Von der aktiven Beratung, über die Architektur, das Lösungsdesign, die Verfahrensentwicklung, den Betrieb bis hin zur Aussonderung. Mit ca. 600 Beschäftigten betreut der IT-­‐Dienstleister derzeit zentrale IT-­‐ Komponenten für ca. 50.000 Anwender auf unterschiedlichen Plattformen sowie ca. 7.600 Arbeitsplatzrechner. IT.Niedersachsen hat seinen Hauptsitz in Hannover und drei weitere Standorte in Braunschweig, Lüneburg und Oldenburg. Mit einem ausgewogenen Mix an größtmöglicher Standardisierung und dem erforderlichen Mindestmaß an Individuallösungen gestaltet IT.Niedersachsen gemeinsam mit den Partnern Informationstechnologie in Niedersachsen für  Niedersachsen.