Givaudan ist der Weltmarktführer in der Aromen- und Duftstoff-Industrie und liefert seine Produkte an Verbrauchsgüter-Hersteller in aller Welt, so unter anderem an Lebensmittel- und Getränkehersteller sowie Parfümeriewaren-Produzenten.

Geschmacksorientiert ist Givaudan auch in seiner Mobility-Strategie. In Sachen Smartphone und Tablets achtet der Weltmarktführer deshalb auf den Geschmack seiner Mitarbeiter und lässt ihnen viel Freiraum bei der Wahl ihrer mobilen Arbeitsmittel. Die Mobile-IT-Abteilung von Givaudan legte deshalb ein Bring-your- own-device-(BYOD-)Programm auf und nutzt MobileIron zur Absicherung dieser Endgeräte. Mehr noch: Givaudan setzt die MobileIron-Plattform auch als sichere Grundlage für ein neues Programm zur Ausgabe von firmeneigenen Geräten ein. Auf der Basis der MobileIron-Plattform können die Mitarbeiter nun ihre eigenen iOS- und Android-Geräte benutzen, um auf dem Unternehmensserver ihre E-Mails abzurufen, ihre Kontakte zu verwalten oder um Sofort-Nachrichten auszutauschen (Chat). Die Zufriedenheit mit der Lösung ist sehr groß.

BYOD erfordert eine MDM-Plattform

Givaudan will nicht nur bei der Entwicklung und Vermarktung von Duftstoffen und Aromen an der Weltspitze sein, sondern auch bei der Organisation der Arbeitspro- zesse und bei den Gestaltungsspielräumen für die Mitarbeiter. Ein Feld, auf dem das besonders sichtbar wird, ist die Mobile IT innerhalb des Unternehmens. Mit Hilfe von Mobile IT sind ganz neue Geschäftsmodelle möglich und die Produktivität und Effizienz kann auf eine neue Stufe gehoben werden.

Durch die Allgegenwart von Smartphones und Tablets im Privaten gibt es mittler- weile viel Basis-Know-how in Sachen IT, so auch bei Mitarbeitern von Givaudan.  Die IT-Abteilung des Unternehmens wollte deshalb den Mitarbeiten ermöglichen, mit ihren privat genutzten Mobilgeräten auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen zu können – und nicht nur mit den unternehmenseigenen Blackberrys. Die Herausfor- derung dieses Vorhabens war nicht gerade klein: schließlich sollten Givaudan-Mitar- beiter in 45 verschiedenen Ländern weltweit über eine Mobile-IT-Plattform sicher verwaltet werden können. Der erste Versuch einer BYOD-Strategie bei Givaudan zeigte denn auch sehr schnell die Grenzen der Infrastruktur des Unternehmens auf.

„In puncto Skalierbarkeit und Sicherheit war unsere Infrastruktur nicht für ein erfolgreiches BYOD-Programm ausgelegt“, erinnert sich Damien Lachuer, Gruppenleiter Infrastruktur und Technologie bei Givaudan.

Und er fährt fort:

„Darüber hinaus waren wir auf iOS-Geräte beschränkt, wir wussten aber, dass einige unserer Mitarbeiter die Android-Plattform bevorzugen. Es war deshalb klar, dass wir uns nach einer zuverlässigen MDM-Plattform umschauen mussten.“

MobileIron sticht durch seinen internen Appstore Apps@Work die Mitbewerber aus

Im Frühjahr 2011 begann man bei Givaudan mit dem Studium von Marktanalysen zu MDM-Systemen und fragte darüber hinaus Technologieexperten nach ihren Empfehlungen. Man erstellte eine Liste von MDM-Anbietern, deren Produkte für die Anforderungen von Givaudan geeignet erschienen, dann begann man mit dem eigentlichen Auswahlprozess.

„Es wurde uns klar, dass es bei den MDM-Anbietern zwei Basiskonzepte gibt, zum einen den Sandbox-Ansatz, bei dem vertrauliche Informationen in einem abge- schlossenen Bereich (Container) des Endgeräts abgelegt werden, zum anderen den Integrationsansatz, bei dem die speziellen MDM-Sicherheitsmechanismen in das jeweilige Mobil-Betriebssystem integriert werden“, erläutert Lachuer die Eckpunkte der Evaluierung und er fährt fort: „Wir waren uns einig, dass der integrative Ansatz besser die Arbeitsabläufe unserer Mitarbeiter abbildet.“

Auf der Grundlage von Empfehlungen international tätiger Technologie-Berater sowie vor allem auch des Technologie-Partners Nomasis AG aus Langnau am Albis war MobileIron unter den letzten fünf Anbietern in der Endausscheidung. Nach Workshops mit den Technikspezialisten der fünf Firmen war klar, dass MobileIron nicht nur alle Basisanforderungen von Givaudan erfüllte, sondern in verschiedenen Punkten deutliche Vorteile gegenüber den anderen vier Anbietern hatte.

„Einige der vier anderen MDM-Lösungen hatten eine komplexe Schnittstelle, die von MobileIron dagegen war einfach und erforderte nur wenig Schulung“, sagt Benedicte Comard, die bei Givaudan für die E-Mail- und Collaboration-Dienste zuständig ist.

Auch sei das Preismodell von MobileIron sehr viel einfacher zu verstehen als das von anderen Anbietern, die teilweise eine wenig transparente Preispolitik machten.

Der wichtigste Punkt aber, der MobileIron von den Mitbewerbern abhob, war das Modul Apps@Work, der interne Appstore von MobileIron. Die Bereitstellung von speziellen Business-Apps für die Mitarbeiter steht zwar bei Givaudan nicht unmittelbar an, aber man ist sich bei dem Duftstoff- und Aromaspezialisten darüber klar, dass die Zeit dafür kommen wird. Ein weiterer wichtiger Entscheidungsgrund zugunsten von MobileIron war die enge Partnerschaft des MDM-Herstellers mit der Nomasis AG: „Die umfassende Erfahrung der Nomasis-Spezialisten mit der MobileIron-Plattform gab uns die Gewähr, dass diese erfolgreich implementiert werden kann“, sagt Damien Lachuer.

Im Hintergrund bleibende Sicherheitsmechanismen – effizient, ohne die Mitarbeiter bei der Arbeit zu stören

Nach einer erfolgreichen Konzeptprüfungs- und Versuchsphase ging Givaudan mit der MobileIron-Plattform in den Produktivbetrieb. Heute werden über die Plattform rund 800 Mitarbeiter verwaltet, welche die Vorteile des BYOD-Programms nutzen und mit ihren privaten Smartphones auf die Unternehmensdaten zugreifen. „Wir ha- ben bisher mit MobileIron sehr positive Erfahrungen gemacht“, sagt Benedicte Comard. Alle Mitarbeiter, deren Mobilgeräte von Anfang über die MobileIron-Platt- form verwaltet werden, seien sehr zufrieden und in der IT-Abteilung sei man sich sicher, mit MobileIron einen sicheren gemeinsamen Betrieb von iOS- und Android-Geräten gewährleisten zu können. Das heiße dann auch, dass noch mehr Mitarbei- ter bei der Arbeit in ihrem gewohnten privaten Smartphone-Umfeld bleiben könnten.

Dass die Implementierung der MobileIron-Plattform bei Givaudan ein voller Erfolg ist, zeigt nicht zuletzt die Absicht der IT-Abteilung, in der ersten Hälfte 2013 auch firmeneigene iOS- und Android-Geräte auszugeben und auf der Plattform zu verwal- ten. Damit kann Givaudan erstmals ausgewählten Mitarbeitern auch unternehmens- eigene Tablet-Computer überlassen und diese sicher verwalten. Insgesamt ist das Unternehmen jetzt in der Lage, auf der Basis der MobileIron-Plattform Wünsche von Mitarbeitern nach speziellen Typen von Mobilgeräten besser zu erfüllen.

„Ohne die MobileIron-Plattform als zuverlässige Basis wären unsere derzeitigen Aktivitäten im Mobile-IT-Bereich nicht möglich gewesen“, sagt Damien Lachuer. Er betont, dass die Lösung die gewohnten mobilen Arbeitsprozesse nicht beeinträch- tige, die Mitarbeiter hätten lediglich einmal auf ihrem Endgerät den MobileIron-Client zu installieren und bei jeder Nutzung eine PIN einzugeben.

Eine sehr große Zahl der Mitarbeiter ist mit der mobilen Sicherheitslösung zufrieden

Derzeit nutzen die mit einem Mobilgerät ausgestatteten Mitarbeiter von Givaudan die MobileIron-Plattform, um auf dem Unternehmensserver ihre E-Mails abzurufen, ihre Kontakte zu verwalten oder um Sofort-Nachrichten auszutauschen (Chat). Mit- arbeiter mit iOS-Geräten haben darüber hinaus über eine von MobileIron gesicherte VPN-Verbindung Zugang zum Intranet und zum Dokumentenmanagementsystem des Unternehmens. Um über die VPN-Verbindung auf ein Dokument zugreifen zu können, müssen sie nur auf einen Link in einer E-Mail klicken.

Dass Givaudan mit seiner Mobile-IT-Strategie auf dem richtigen Weg ist, ergab auch eine Umfrage, die die IT-Abteilung von Givaudan im August 2012 durchgeführt hat und die Aufschluss über die Zufriedenheit der Mitarbeiter machen sollte. Der Erfolg war überwältigend. Man erhielt drei Mal so viele Rückläufe wie man erwartet hatte. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der MobileIron-Plattform war ebenfalls sehr hoch:

„Ehrlich gesagt waren wir nicht sicher, wie unsere Mitarbeiter auf BYOD reagieren würden“, sagt Benedicte Comard, „aber die Leute scheinen den Aufbau und die Arbeitsweise der MobileIron-Plattform wirklich zu mögen.“

Nachdem die privaten Mobilgeräte dank MobileIron für den Unternehmenszugriff taug- lich sind und ein Programm unternehmenseigener Mobilgeräte auf derselben Platt- form auf dem Weg ist, werden bei Givaudan neue ehrgeizige Ziele angegangen: so sollen neue Apps für das iPhone entwickelt werden, ebenso auch mobile Erweite- rungen existierender Geschäftsanwendungen. Das Unternehmen will die neuen Apps über MobileIrons Appstore Apps@Work in der ersten Hälfte 2013 bereitstellen.

„Die Herausforderung für unsere IT-Abteilung besteht darin, unsere Mitarbeiter ständig mit neuen Instrumenten auszustatten, die geschäftlichen Mehrwert erzeugen“, sagt Damien Lachuer. „Bisher haben Nomasis und MobileIron immer Antworten auf unsere Fragen und Lösungen für unsere Herausforderungen gehabt, deshalb sind wir überzeugt, dass sie auch weiterhin die richtigen Partner sind auf unserem Weg, der durch ständige Innovation gekennzeichnet ist.“