Uvex setzt mit MobileIron Cloud seine „Mobility“-Strategie um

Industrie: Produzierende Industrie

 

 

„Wir können die Zugriffsrechte auf die Unternehmensdaten in der Cloud gemäß unserer umfassenden Geräte-Klassifizierung mit MobileIron Access sehr granular regeln.”

Peer Reichert, Leiter Systembetreuung bei der UVEX WINTER HOLDING. 

MobileIron Cloud hilft der uvex group, einem weltweit agierenden Spezialisten für Schutzausrüstung in Sport, Freizeit und Beruf bei der Umsetzung seiner „Mobility“-Strategie.

„Protecting People“: In diesen zwei Worten fasst die weltweit tätige uvex group ihr Leitbild zusammen. Das 1926 gegründete Familienunternehmen, das mittlerweile in dritter Generation geführt wird, bietet mit über 2.300 Mitarbeitern weltweit innovative und hochwertige Produkte zum Schutz des Menschen in Sport, Freizeit und Beruf an. Als Basis des Erfolgs sieht uvex „die Konzentra¬tion auf den Produktionsstandort Deutschland und Europa, neueste Technologien, hohe Sicherheitsstan¬dards und ein professionelles Qualitäts¬management“. Der Stammsitz der Firmengruppe, die 48 Tochterfirmen in 22 Ländern umfasst, ist im nordbayeri¬schen Fürth. Darüber hinaus wird der internationale Vertrieb durch Distributi¬onspartner sichergestellt. Die UVEX WINTER HOLDING GmbH & Co. KG vereinigt drei international tätige Gesell¬schaften unter einem Dach: die uvex safety group, die uvex sports group (uvex sports und Alpina) sowie Filtral.

Migration auf die MobileIron Cloud

In Sachen IT setzt der Hersteller von Sicherheits-und Schutz-Ausrüstungen für Menschen in Beruf und Freizeit mittlerweile konsequent auf Cloud-Lösungen. Das gilt nicht zuletzt auch für den mobilen Bereich. So nutzt man die derzeitige Umstellung von Lotus Notes und Novell GroupWise-Lösungen auf Microsoft Office 365 auch für eine Migration der Enterprise Mobility Management-Lösung von Novell MDM (Zenprise) auf die Plattform von MobileIron und zwar konsequenterweise auf MobileIron Cloud.

„Wir hatten schon seit 2014 eine Testversion laufen, die das Systemhaus Bechtle für uns implementiert hatte, insofern konnten wir die Qualitäten der MobileIron-Plattform ausgiebig studieren“, sagt Peer Reichert, der Leiter Systembetreuung von uvex in der Fürther Zentrale.

Gleichwohl habe man sich vor der Entscheidung für die MobileIron Cloud auch Airwatch und Microsoft Intune genauer angesehen, sich aber dann doch schnell für den „Technologieführer“ entschieden, ergänzt Andreas Ebert, System-Administrator bei uvex. Reichert und Ebert nennen den Funktionsumfang, die einfache Bedienung, die Stabilität des Systems und nicht zuletzt die „ausgereiften Authentifizierungs- und Identifizierungs-Mechanismen von MobileIron in puncto mobiler Cloud“ als wichtigste Entscheidungskriterien.

Mehr als 700 iPhones und iPads der uvex-Holding in der ganzen Welt werden mittlerweile über die MobileIron Cloud verwaltet. Bei der Cloud Lösung von MobileIron handelt es sich um ein SaaS-Angebot auf Abo-Basis. Der Connector wird im Rechenzentrum des jeweiligen Kunden im LAN installiert und gewährleistet die Synchronisation der MobileIron Instanz mit Unternehmens-Ressourcen wie beispielsweise LDAP. Ebenfalls kann optional auch noch die MobileIron Sentry im Rechenzentrum installiert werden, wodurch eine besonders sichere Zugriffskontrolle umgesetzt wird. Uvex hat sich für diese besonders sichere Lösung entschieden, und der MobileIron-Partner Bechtle hat beide Elemente im Rechenzentrum in Fürth implementiert. „Außer diesen zwei Elementen läuft alles andere über die Cloud und wird vollständig von MobileIron gehostet“, erklärt Leiter Systembetreuung Peer Reichert. Das Europäische Rechenzentrum von MobileIron steht in Frankfurt am Main und unterliegt den dortigen Anforderungen an den Datenschutz. Darüber hinaus ist die MobileIron Cloud SOC 2 Type 2 zertifiziert. Im Rahmen der SOC 2-Zertifizierung wurden die betrieblichen und Sicherheitsprozesse der MobileIron Cloud durch eine unabhängige und öffentlich zugelassene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüft.

Granulare Cloud-Zugriffs-Einstellungen mit MobileIron Access

Viele kleinere Standorte von uvex weltweit haben ursprünglich eine eigenständige Mobile IT-Verwaltung aufgebaut, auch mehrere hundert private Geräte haben an einigen Standorten die Erlaubnis, auf Unternehmens-Daten, in erster Linie PIM, zuzugreifen. „Es versteht sich von selbst, dass hier in den nächsten Jahren noch viel Integrations-Arbeit zu leisten ist“, weiß Peer Reichert.

Uvex unterscheidet mehrere Typen von mobilen Geräten in der Holding. Das Spektrum reicht von Unternehmens-Laptops, über firmeneigene Smartphones und Tablet-PCs bis zu erlaubten privaten Geräten von Mitarbeitern (BYOD). Auf der Basis dieser Klassifizierung dürfen nur die verwalteten und gesicherten firmeneigenen und privaten Smartphones und Tablets auf die Cloud-Dienste, vor allem Office 365, SAP for Customer und Business for Design, zugreifen, den Laptops und den nicht-verwalteten privaten Smartphones und Tablets wird nur der Zugriff über den Web-Browser erlaubt.

„Wir können die Zugriffsrechte auf die Unternehmensdaten in der Cloud gemäß unserer umfassenden Geräte-Klassifizierung mit MobileIron Access sehr granular regeln, da mit diesem Tool die Identifizierung und Authentifizierung des Nutzers um Informationen über Geräte und die Apps erweitert wird“, sagt System-Administrator Andreas Ebert. Und er fügt hinzu: „Man weiß damit genau, dass nur vertrauenswürdige Benutzer auf vertrauenswürdigen Geräten mit vertrauenswürdigen Apps Zugang zu Cloud-Apps haben.“

Derzeit sind bei uvex 10 bis fünfzehn Apps (hauseigene und solche von Drittanbietern) zur Verwendung im Unternehmen freigegeben. Am meisten genutzt werden die Office 365-Apps und die CRM-App „SAP for Customer“, auf deren Basis die gesamten Kundenkontakte samt Bestellvorgängen und Besuchsberichten für Berechtigte einsehbar sind.

Viele Produktivitätsvorteile

Genaue Zahlen zu den Produktivitätsvorteilen der MobileIron-Cloud-Lösung kann es angesichts des noch nicht ganz abgeschlossenen Einführungsprozesses seriös noch nicht geben.

Aber Peer Reichert ist sich sicher: „Allein die Zugriffsmöglichkeiten von überall unterwegs auf PIM-Daten und andere Unternehmensdaten befördert für sich allein schon derart positiv die Arbeitsabläufe, dass das für jeden unmittelbar spürbar ist, ohne dass wir schon genau nachgerechnet haben.“

Uvex nutzt die Produktivitätsvorteile der MobileIron Cloud in vielen zentralen Prozessen umfassend aus. Beispiele sind Auftragsbearbeitung, Online-Rechnungsfreigabe, Urlaubsbeantragung und Kundenkontakte; nicht zu reden von den Sicherheitsvorteilen, vor allem auch im Bereich Datenleck- und Datendiebstahls-Prävention.

Im Zusammenspiel mit der Cloud-Lösung Office 365 und dem hochautomatisierten Inbetriebnahme-Prozess mit Apple DEP (Device Enrollment Program) ist die MobileIron Cloud für uvex die ideale Ergänzung im Mobile IT-Bereich.

Uvex Group
Hauptvorteile:
  • Großer Funktionsumfang, einfache Bedienung, hohe Stabilität der MobileIron Cloud
  • Die ausgereiften Authentifizier-ungs- und Identifizierungs-Mechanismen von MobileIron Access machen sehr granulare Einstellungen möglich
  • Sicherheitsvorteile, vor allem im Bereich Datenleck- und Datendiebstahls-Prävention
  • Schnelle und einfache Registrierung mit MobileIron im Zusammenspiel mit der hochautomatisierten Geräte-Inbetriebnahme via Apple DEP
  • uvex-Mitarbeiter an den verschiedenen internationalen Standorten des Unternehmens haben jederzeit mit ihren Mobilgeräten sicheren Zugriff auf Kalender, Kontakte, Kundendaten, Verträge und andere wichtige geschäftliche Unterlagen
  • Hohe Produktivitätsvorteile für die Mitarbeiter weltweit und für das gesamte Unternehmen durch die Mobilisierung der zentralen Prozesse
  • Geringer Betriebs- und Betreuungsaufwand der Mobilgeräte-Flotte in der zentralen IT-Abteilung