Sensorspezialist SICK setzt bei Mobile IT weltweit auf MobileIron

Industrie: Produzierende Industrie

 

 

„Der einfache und effiziente Zugriff auf Kalender- und Personendaten, auf Aufgaben und Notizen sowie das zentrale Management sind derzeit der Hauptnutzen der MobileIron-Plattform, mit der derzeit über 1500 iPhones verwaltet werden. ”

Ralf Risch , Manager Frontend Service Delivery, SICK AG

Mehr als 1500 iPhones verwaltet der weltweit agierende Sensorspezialist SICK mit der Enterprise Mobility Management-Plattform des Mobile Security-Spezialisten MobileIron (NASDAQ: MOBL). Schwerpunkt der Mobile IT ist derzeit noch die Absicherung der PIM-Daten, aber nach und nach sollen bei Sick alle Module der MobileIron-Produktpalette zum Einsatz kommen.

Industrielle Prozesse, Verkehrsleitsysteme, Gepäckmanagement am Flughafen, Arbeitsschutzsysteme: überall werden intelligente Sensoren benötigt, die sehen, hören, riechen, fühlen; die Alarm auslösen, wenn es brenzlig wird, die die Maschine abstellen, wenn die Hand des Bedieners in Gefahr ist, die den Verkehrsfluss umleiten, wenn sich ein Stau bildet oder die den mautpflichtigen Lkw registrieren, wenn er den Kontrollpunkt passiert.

Willkommen in der Welt von SICK. Das Unternehmen mit Zentrale im badischen Waldkirch bei Freiburg ist einer der weltweit Großen im Bereich intelligenter Sensortechnik. Die Kunden finden sich in allen Bereichen der Industrie und im Gebäudemanagement – rund um den Globus. Das erfordert höchste Mobilität bei Entwicklern, Beratern und Servicetechnikern und eine möglichst lückenlose Erreichbarkeit. In seiner Mobile IT setzt der Weltmarktführer deshalb mit MobileIron auf einen der Marktführer im Bereich Enterprise Mobility Management (EMM) und Mobile Security. Implementierungspartner ist dabei die Freiburger Niederlassung des IT-Systemhauses Bechtle.

„Der einfache und effiziente Zugriff auf Kalender- und Personendaten, auf Aufgaben und Notizen sowie das zentrale Management sind derzeit der Hauptnutzen der MobileIron-Plattform, mit der derzeit über 1500 iPhones verwaltet werden“, sagt Ralf Risch, Manager Frontend Service Delivery bei SICK in Waldkirch.

Nach und nach setzt SICK die ganze MobileIron-Palette ein

Die Zugangskontrolle auf die PIM-Daten auf dem Unternehmensserver wird dabei durch das Proxy-Gateway MobileIron Sentry durchgeführt, als Synchronisierungsprotokoll setzt der Sensorspezialist ActiveSync von Microsoft ein. Da die zentrale stationäre IT-Infrastruktur bei SICK auf Windows Server beruht, werden Tablets über Windows und Active Directory verwaltet.

SICK hat die ganze Palette der MobileIron-Plattform erworben. Derzeit werden Docs@Work für die sichere Behandlung von E-Mail-Anhängen und AppTunnel für die Darstellung des SICK-Intranets auf den iPhones verwendet. AppTunnel bietet eine verschlüsselte Verbindung und eine Zugriffskontrolle zum Schutz von App-Daten bei der Übertragung. Die Lösung basiert auf der Sentry-Technologie.

In Zukunft soll den SICK-Mitarbeitern auf der Basis der AppTunnel-Technologie eine Auswahl von Web-Applikationen zur Verfügung gestellt werden, die für bestimmte Arbeitsabläufe besonders wichtig sind. Ralf Risch nennt als Beispiele das Auslösen von Bestellvorgängen aus Lotus Notes sowie Freigabe- und Genehmigungsprozesse. Angedacht ist auch der Einsatz von Web@Work für Authentifizierungsprozesse.

Nutzungsvereinbarung in Vorbereitung

Bei den iPhones handelt es sich ausschließlich um Firmengeräte. Ein BYOD-Programm ist bei SICK nicht vorgesehen. Aber die Mitarbeiter dürfen mit den Firmengeräten privat telefonieren und sie dürfen im Internet recherchieren. Externe Apps sind bis auf drei Messenger und Telefonie-Apps (WhatsApp, QQ und Skype) nicht gesperrt; es gilt aber die Richtlinie, dass man den Service-Desk darüber informiert und die Genehmigung einholt, wenn man eine bestimmte App aus dem iStore herunterladen will. Derzeit wird zusammen mit dem Datenschutzbeauftragten von SICK an einer Nutzungsvereinbarung gearbeitet, durch die dieser Prozess juristisch ausgeformt wird. Auch in Sachen Mobile IT ist für SICK eine „intelligente Sensorik“ oberstes Gebot; man hat dabei die Sicherheit der Unternehmensdaten ebenso im Auge wie die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter. Schließlich ist das Weltunternehmen aus dem Breisgau bei dem Wettbewerb „Deutschlands bester Arbeitsgeber“ immer wieder ganz vorne mit dabei.

 

Sick Sensor

 

SICK Sensor Intelligence
Hauptvorteile:
  • Einfache Verwaltung von über 1500 weltweit eingesetzter iPhones nach Unternehmensvorgaben mit MobileIron
  • MobileIron sichert das zentrale Management der PIM-Daten der Mitarbeiter
  • Mit MobileIron AppTunnel stellt SICK den Mitarbeitern überall auf der Welt das Firmen-Intranet zur Verfügung
  • Für die Arbeitsabläufe wichtige Web-Anwendungen wie Freigabe- und Genehmigungsprozesse, Bestellvorgänge etc. werden ebenfalls mit AppTunnel sicher gestaltet
  • Für bestimmte Authentifizierungsprozesse ist der Einsatz von Web@Work geplant