Das Hilfswerk Niederösterreich macht mit MobileIron seine sozialen Dienste noch mobiler 

Industrie: Gesundheitswesen

 

 

„Die Remotefunktion Help@Work von MobileIron erleichtert den Support, da sich unser Team ortsunabhängig auf die Smartphones aufschalten kann. Hierdurch kommt es zu einer erheblichen Zeitersparnis bei Installation, Konfiguration und Wartung der Mobiltelefone. Das entlastet die Abteilung und verbessert das Service für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort.”

Erwin Kocher, IT-Leiter, Hilfswerk Niederösterreich
3600 Fachkräfte und fast noch einmal so viel ehrenamtliche Helfer sind tagtäglich für das Hilfswerk Niederösterreich unterwegs. Mobilgeräte sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unentbehrliche Arbeitswerkzeuge. Spezielle Business Apps erleichtern die Terminkoordination und die Zeit- und Leistungserfassung. Die sichere Verwaltung der Mobilgeräte, Business Apps und der vertraulichen Patienten- und Klientendaten gewährleistet die EMM-Plattform von MobileIron.
 

Das Hilfswerk Niederö sterreich (Hilfswerk Nö) ist mit den beiden großen Geschäftsfeldern Hilfe und Pflege daheim sowie Familien- und Beratungszentren der erste Ansprechpartner in sozialen Fragen für die Familien im Land Niederö sterreich. 26.000 Bürgerinnen und Bürger profitieren derzeit von der vielfältigen Angebotspalette des Hilfswerks Nö. Mit 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Hilfswerk einer der größten Arbeitgeber in Niederösterreich. Zusätzlich werden die Fachkräfte noch von 2.800 Ehrenamtlichen unterstützt, die unverzichtbar sind für die vielfältigen Angebote und Dienstleistungen des sozialen Nahversorgers. Im Jahr werden durchschnittlich 150.000 Stunden unentgeltlicher Arbeit geleistet. Ehrenamtliche Helfer engagieren sich zum Beispiel als Familienpate, beim Essen auf Rädern, in einer der fünf Mobilen HILFSWERKstätten, in den integrativen Lernclubs und beim Besuchsdienst. Mehr als 750 Ehrenamtliche besuchen regelmäßig 850 Menschen in den eigenen vier Wänden. Sie spielen Karten, gehen spazieren, lesen vor, führen Gespräche und sind einfach nur für den anderen da.

Das Hilfswerk hat 68 Standorte in Niederö sterreich und die Pflegeteams sind ständig im Land unterwegs. Diese starke Dezentralisierung bringt einerseits den Kundinnen und Kunden eine „ Dienstleistung der kurzen Wege“, erfordert andererseits aber eine große organisatorische Abwicklung seitens des Hilfswerks. Es sind gleichzeitig zentrale und dezentrale Elemente bei der Einsatzplanung notwendig. Die Daten der zu betreuenden Personen, die Zeit- und Arbeitsplä ne und die Abrechnungen müssen einerseits an einer zentralen Stelle zusammenlaufen, andererseits sollten aber Daten wie die gerade geleistete Dienstleistung, der Zeitaufwand und aktuelle Infos zum betreuten Fall direkt an Ort und Stelle erfasst werden können und natürlich auch immer an Ort und Stelle zeitnah zur Verfügung stehen.

Multiplattform-Fähigkeit sehr wichtig

Es war den Verantwortlichen beim Hilfswerk Nöschon länger klar, dass eine derartige Organisationsstruktur ein ideales Anwendungsfeld für mobile Endgerä te ist. Damit eine solche umfassende und großflä chige Organisation aber auch sicher auf mobile Apps zugreifen kann, wird ein leistungsfä higes Enterprise Mobility Management-System benö tigt. Nur über eine zentrale Konsole und die Sicherheits-Features, wie sie eine solche Plattform bietet, lassen sich die eingesetzten Mobilgerä te und Applikationen so verwalten, dass die Datenübertragung zwischen den Mobilgerä ten und dem zentralen Rechenzentrum sowie die Apps auf den Mobilgerä ten zuverlä ssig ablaufen kö nnen.

Mit der Enterprise Mobility Management-Plattform von MobileIron haben die IT-Spezialisten des Hilfswerks Nö die geeignete Plattform gefunden, über die mittlerweile rund 2800 Android-Gerä te sowie einige Windows Phone-Gerä te und einzelne iPhones verwaltet werden.

„ Wenn wir auch derzeit fast ausschließlich auf Android setzen, war uns bei der Auswahl des EMM-Systems sehr wichtig, dass dieses multiplattform-fä hig ist“, sagt Erwin Kocher, IT-Leiter des Hilfswerks, und er fä hrt fort: „ MobileIron hat uns nicht zuletzt dadurch überzeugt, dass es sich seit jeher stark in der Android-Welt engagiert, dort viele Funktionen bietet und immer auch ä ltere Android-Versionen unterstützt. Das Modul Android Enterprise setzen wir beispielsweise für den Massen-Import von Google-Konten ein, sodass wir die internen Mailkonten sehr schnell mit den Google-Konten verknüpfen und anlegen kö nnen. Die Zeitersparnis ist erheblich.“

Bis zur Etablierung der Plattform waren die Mobilgerä te beim Hilfswerk Nö letztlich nur zum Telefonieren freigegeben. Alle anderen Funktionen waren aus Sicherheitsgründen gesperrt.

„ Der Wunsch nach mehr Freiheiten und einer besseren Nutzung des Produktivitä tspotenzials der Gerä te wurde zunehmend lauter unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, erzä hlt Erwin Kocher.

Beim Auswahlprozess hat das Hilfswerk Nö mit Samsung Knox, Microsoft Intune, VMWare Airwatch und BlackBerry eine ganze Menge von verschiedenen Mö glichkeiten in Erwä gung gezogen, sich letztendlich aber dann doch sehr schnell, nä mlich in etwa zwei Monaten, für MobileIron entschieden. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit dem ICT-Servicepartner Kapsch BusinessCom. „ Wir haben das Hilfswerk Nö bei der Entscheidungsfindung beraten, das Projekt von Anfang an begleitet und nach der Entscheidung die EMM -Plattform von MobileIron implementiert“, berichtet Johannes Bachlechner, Solution Design ICT Technology Solutions beim ICT-Servicepartner Kapsch BusinessCom AG.

Apps für mobile Einsatzplanung

Im Mittelpunkt der Mobile-IT-Strategie des Hilfswerks Nö stehen neben der Secure E-Mail-Lö sung Email+ von MobileIron zwei Apps, die von den externen Dienstleistern Ilogs GmbH und Connect Communication GmbH entwickelt wurden. Beide Apps mobilisieren und automatisieren die Einsatzplanung, die Zeiterfassung, das Quittieren und die Abrechnung der Dienstleistungen, die eine im Bereich mobile Pflege, die andere im Bereich Familienberatung.

Über die Apps werden die einzelnen Einsä tze protokolliert und auf die Mobilgerä te der Tausenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verteilt. Diese tragen dann die geleisteten Services und den Zeitaufwand direkt vor Ort am Gerä t ein und die jeweiligen Kunden bestä tigen den Einsatz. Daraus wird ein Leistungsnachweis generiert, der die Grundlage für die Kunden- und Zeitabrechnung bildet.

Mit den Business-Apps wird der administrative Aufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort deutlich reduziert. Es werden nicht nur die Einsatz- und Dienstplä ne automatisch auf die Mobilgerä te synchronisiert, auch der interne IT-Support konnte optimiert werden.

"Hier kommt es zu einer erheblichen Zeitersparnis bei Installation, Konfiguration und Wartung der Mobiltelefone. Die Remotefunktion Help@Work von MobileIron erleichtert den Support, da sich dieser ortsunabhä ngig auf die Smartphones aufschalten kann. Das entlastet die Abteilung und verbessert das Service für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort“, erklä rt IT-Leiter Erwin Kocher.

Wertvolle Arbeitszeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erspart auch die Benutzerauthentifizierung über Zertifikate, bei der keine lä stige Kennworteingabe durch den Benutzer notwendig ist. Der Zugang zu dem Proxy-Server Sentry innerhalb der MobileIron-Infrastruktur wird dabei über das Exchange Active Sync geregelt, das seinerseits mit dem Active Directory zusammenspielt

Die Zusammenarbeit des Hilfswerks Nö mit MobileIron und der Kapsch BusinessCom AG begann April 2016, Mitte 2017 sollen die letzten Mobilgerä te an die MobileIron-Plattform angeschlossen sein. Die Mobilisierung des Hilfswerks Nö wird dann sicher nicht zu Ende sein, denn bis dahin werden bei der IT-Abteilung von Erwin Kocher sicher schon viele neue Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sachen Mobilitä t eingegangen sein. Zeit für neue Projekt und neue Apps.

Hilfswerk
Hauptvorteile:
  • Das Hilfswerk NÖ setzt auf Multiplattform-Fähigkeit und Android-Kompetenz von MobileIron
  • Mit den unter MobileIron verwalteten Business Apps hat das Hilfswerk NÖ die Einsatzpläne für 3600 Mitarbeiter ganz auf „mobil“ umgestellt
  • Durch die Remote-Funktion Help@Work verzeichnet das Hilfswerk NÖ eine deutliche Zeitersparnis bei Installation, Konfiguration und Wartung
  • Durch die Benutzerauthentifizierung über Zertifikate entfällt für die Mitarbeiter die lästige Eingabe von Kennwörtern