Automobilzulieferer BOS setzt bei seiner Mobile-IT-Strategie auf MobileIron

Industrie: Produzierende Industrie

 

 

„Bei der MobileIron-Lösung können wir zuverlässig erkennen, welche mobilen Endgeräte sich mit unserer Groupware-Lösung Exchange verbinden und wer die Anwender sind.”

Svend Horn, Systems Operations, Projektleiter bei der BOS GmbH & Co. KG

Beim Automobilzulieferer BOS GmbH & Co. KG hat die Mobile IT schon Tradition. Vor allem für die sehr kundennahen Abteilungen und Mitarbeiter heißt es immer mehr „Mobile First“. Die benutzten Endgeräte sind dabei sehr vielfältig, sodass deren zentrale und sichere Verwaltung ganz wesentlich für die Geschäftsabläufe ist. Mit der MobileIron-Plattform hat die BOS GmbH & Co. KG die Gerätevielfalt sicher im Griff.

Ganz egal, ob das Auto in Europa, Nordamerika oder Asien endgefertigt wird: Produkte der BOS GmbH & Co. KG sind in der Regel mit dabei. Als internationale Unternehmensgruppe mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien entwickelt, fertigt und vertreibt das über 100-jährige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Ostfildern bei Stuttgart innovative Systeme und Komponenten für die Automobilindustrie – von Armlehnen bis zu komplexen Sonnenschutzsystemen.

Innovativ ist die BOS GmbH & Co. KG auch in Sachen Mobile IT. Mobile Geräte werden bei dem Automobilindustrie-Zulieferer schon seit Jahren eingesetzt und zentral verwaltet. Der Einsatzschwerpunkt liegt dabei bei Führungskräften und Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt, wie zum Beispiel Vertrieb, Projektmanagement sowie Schlüsselpersonen in den unterstützenden Bereichen. Mittlerweile verwaltet man mit der Mobile-IT-Plattform von MobileIron unterschiedliche mobile Endgeräte-Modelle, die unter den verschiedensten Betriebssystemen laufen. Das Spektrum an Geräte-Modellen und Betriebssystemen, die derzeit unterstützt werden, umfasst:

  • iOS: iPhone 4, 4S, und 5. Die Mehrzahl davon (84 %) laufen unter iOS 6
  • Windows Phone 8: HTC 8S und 8X sowie Lumia 920
  • Android: Samsung Galaxy S3
  • Windows Phone 7.5: Nokia Lumia 900 und E-Serie-Geräte
  • Symbian Anna: Nokia E-Serie-Geräte

MobileIron-Plattform im Gleichschritt mit neuesten Gerätekonzepten

Angesichts dieser Gerätevielfalt kann MobileIron seine Vorzüge voll ausspielen. Die Multi-OS-Sicherheits- und Management-Fähigkeiten ermöglichen BOS Mitarbeitern, das mobile Endgerät ihrer Wahl einzusetzen und somit produktiver zu arbeiten. MobileIron löste bei der BOS GmbH & Co. KG ein Mitbewerberprodukt ab, das den Anforderungen des Automobilzulieferers in puncto Mobile IT nicht mehr gerecht werden konnte.

„Bei der MobileIron-Lösung können wir zuverlässig erkennen, welche mobilen Endgeräte sich mit unserer Groupware-Lösung Exchange verbin- den und wer die Anwender sind“, sagt Svend Horn, Projektleiter bei der BOS GmbH & Co. KG.

Die Abweisung von nicht registrierten Geräten am Exchange-Server und die Möglichkeit eines sicheren Löschens von firmeneigenen Daten auf einem Mobilgerät, das verloren gegangen ist oder gestohlen wurde, sei eine wesentliche Anforderung gewesen, als es um die Auswahl der MDM/MEM-Plattform ging.

Zusammen mit dem Implementierungspartner TÜV Rheinland i-sec GmbH habe man die MobileIron-Plattform aber auch im Blick darauf gewählt, dass man damit eine Lösung erhalte, die immer die neuesten Gerätegenerationen abdecke. Das zeigt sich unter anderem auch an der schnellen Unterstützung von Samsung-Knox- Geräten durch MobileIron. Die BOS GmbH & Co. KG denkt über den Kauf von einigen dieser Geräte nach, welche schon hardwareseitig für einen besonders sicheren und strikt getrennten Betrieb von privaten und geschäftlichen Anwendungen und Daten ausgelegt sind.

Management von Zertifikaten und mobilen Apps geplant

Die Vorteile der MobileIron-Plattform sind schon im jetzigen Stadium der „Mobilisierung“ bei der BOS GmbH & Co. KG deutlich zu benennen: eine sichere Mailkommunikation der mobilen Endgeräte mit dem Exchange-Server, die Möglichkeit einer einheitlichen Konfiguration der Endgeräte und gleichzeitig die Vereinfachung der Administration der Geräte. Die Möglichkeiten der Plattform sind damit bei weitem nicht ausgereizt. Neben dem Zusammenspiel mit Active Directory und Exchange ActiveSync ist beispielsweise das Management mobiler Clientzertifikate eine der großen Stärken von MobileIron. Solche mobilen Zertifikate sind für die Authentifizierung, die Datenverschlüsslung auf dem Gerät und beim Transport sowie für den Aufbau von sicheren Datenübertragungskanälen (VPN) im Mobilbereich besonders wichtig. Bei der BOS GmbH & Co. KG ist ein solches Zertifikatemanagement in naher Zukunft geplant, man wird dabei auf die schon existierende CA im Unternehmen zurückgreifen und die dort erzeugten Zertifikate dann in die MobileIron-Plattform integrieren. Auch die Nutzung der MobileIron-Features bei der sicheren Verwaltung mobiler Apps will BOS in den nächsten Schritten verstärkt angehen.

„Wir werden dazu die bisherige Betriebsvereinbarung für den Einsatz der mobilen Geräte entsprechend erweitern“, sagt Svend Horn.

Zügiger Rollout durch Einbeziehung aller Beteiligten

Bei dem weltweit operierenden Automobil-Zulieferer geht es also Schritt für Schritt in Sachen Enterprise Mobility voran. Auch die Installation der MobileIron-Plattform baute ja schon auf Erfahrungen mit einem Vorgängersystem auf. So unzureichend dieses auch gewesen war, man hat damit wertvolle Einsatzerfahrungen gesammelt und es gab eine grundsätzliche Mobile-IT-Strategie. Auf der Basis dieser Strategie nahm man sich drei Monate Zeit, um sich einige Anbieter von Mobile-IT-Plattformen sowie einige Implementierungs-Dienstleister anzusehen, bevor man sich für MobileIron und i-sec TÜV entschied. Einen Monat lang untersuchte man die technologisch-organisatorische Umsetzbarkeit des Konzepts (Proof of concept). Danach wurden die geschäftlichen Details ausgehandelt, es gab weitere Tests im Echtsystem und schließlich den Rollout.

Die erfolgreiche Implementierung eines MDM/MEM-Systems setzt ein ganzes Bündel an technologischen und organisatorischen Vorarbeiten voraus. Die BOS GmbH & Co. KG hat sich deshalb genügend Zeit genommen, um die Technologie- und Dienstleistungsanbieter zu evaluieren, vor allem aber auch, um die verschiede- nen Protagonisten – Geschäftsführung, Personalabteilung und Betriebsrat – an einen Tisch und auf einen einheitlichen Informationsstand zu bringen. Dazu bedarf es zwar einiges an Diskussion und an Interessenabgleich, letztlich führt diese Art der Vorbereitung aber zu einem zügigen und konfliktlosen Rollout.

Gesamtstruktur
Hauptvorteile:
  • Management einer Vielzahl an Mobilgeräten einschließlich Android, iOS, Windows Phone und Symbian
  • Sperren des Netzwerk-Zugriffs für nicht-registrierte Mobilgeräte
  • Entfernen (remote wipe) von Unternehmensinformationen auf gestohlenen oder verloren gegangenen Mobilgeräten
  • Management von Samsung Knox-Geräten
  • Verwendung von Zertifikaten für die Geräte- und Benutzer- Authentifizierung