Bausparkasse Mainz AG gewinnt mit MobileIron Plattform neue Mobility- Spielräume

Industrie: Finanzdienstleistungen und Versicherungen

 

 

„Wir haben jetzt keinen Aufwand mehr für die Datenaufbereitung und Datenbereitstellung für den Außendienst. Gleichzeitig entstehen Wettbewerbsvorteile durch zusätzliche Beratungsoptionen. ”

Dirk Runkel, Abteilungsleiter Systemplanung und Betrieb bei der Bausparkasse Mainz

Der mittelständische Finanzdienstleister Bausparkasse Mainz AG (BKM) ersetzte in den letzten Jahren bei seinem Außendienst die traditionellen Notebooks durch iPads und  iPhones. Sicherheit und Compliance haben bei der BKM höchste Priorität. Deshalb löste man Anfang 2014 das bisherige MDM-System, mit dem man an technische Grenzen gestoßen war, durch die Enterprise Mobility Management-Lösung von MobileIron ab.

Außendienstler sind für die Rolle als Mobile-IT-Vorreiter prädestiniert. Schließlich benötigen sie unterwegs bei den Kunden möglichst aussagefähige und aktuelle Daten für Angebote und Abschlüsse. Wie praktisch alle Außendienstler hat auch der externe Vertrieb der Bausparkasse Mainz AG lange mit Laptops und Notebooks gearbeitet. Diese tauschte man dann vor einigen Jahren fast vollständig gegen iPads aus. Seit 2009 hat der mittelständische Finanzdienstleister eine MDM-Lösung im Einsatz, unter anderem um ein Client-Zertifikat für die Authentifizierung am Vertriebsportal auf die mobilen Endgeräte zu verteilen, ohne dass  die externen Mitarbeiter für die Installation in der zentralen IT-Abteilung erscheinen müssen. Bei der Auswahl orientierte man sich damals vor allem an existierenden Geschäftsbeziehungen im IT-Sicherheitsbereich.

Ende 2012 kam die Bausparkasse mit dem bisherigen MDM-System an „die Grenze des Machbaren“, wie es Herr Dirk Runkel ausdrückt, bei der BKM verantwortlich für den Bereich Systemplanung und Betrieb. Die Bausparkasse war deshalb auf der Suche nach einer „MDM- Lösung mit weitreichenderen Möglichkeiten“, so Herr Runkel.

Der Auswahlprozess dauerte nur einige Wochen. Man habe sich an Marktstudien wie dem Gartner MDM-Quadranten oder dem Bluefish-MDM-Comparison-Chart orientiert und darüber hinaus Feature-Listen mit den Anforderungen der Bausparkasse abgeglichen, erläutert der Abteilungsleiter Systemplanung und Betrieb. Am Auswahlprozess beteiligt waren der IT-Leiter, der die Auswahl unter den Aspekten Kosten und Verwaltungsvereinfachung betrachtete, der Leiter Revision, dessen Fokus auf Datenschutz und Datensicherheit lag, sowie der Unternehmens-Justiziar, der  darauf achtete, dass die Rechte der Außendienst-Mitarbeiter in ihrer Eigenschaft als freie Handelsvertreter gewahrt bleiben. Abschließend fiel die Auswahl auf MobileIron, um eine konzernweit einheitliche Lösung zu betreiben. MobileIron ermöglicht es der Bausparkasse Mainz überhaupt erst die neuen Medien compliant zu betreiben.

Neben diesen allgemeinen Anforderungen waren es die folgenden Leistungsmerkmale, die bei der Entscheidung ein besonderes Gewicht hatten:

  • Die Einrichtung und Pflege von App-Whitelisting
  • Die Möglichkeit, für einen Benutzer auch mehrere Endgeräte mit unterschiedlichen Policies einzurichten und zu pflegen
  • Die automatische Verteilung von Client-Zertifikaten für den gesicherten Zugang zum Vertriebsportal
  • Sicherstellung des Datenschutzes über Richtlinien und Docs@Work

Mobiler Zugang zum Vertriebsportal

Nach Auswertung der Marktstudien und dem Abgleich der Feature-Listen mit den genannten allgemeinen und besonderen Anforderungen blieben nur MobileIron und einer seiner Marktbegleiter als Kandidaten für das Enterprise Mobility Management bei der Bausparkasse Mainz AG übrig.

„Den Ausschlag für MobileIron gaben die Möglichkeiten, mit dieser Plattform auf vielfältige Weise auch Anforderungen, die über das Standard-Repertoire hinausgehen, sauber und schnell umzusetzen“, sagt Marco Föllmer, Geschäftsführer beim Kölner Unternehmen EBF, das die MobileIron-Plattform bei der Bausparkasse Mainz implementiert hat.

„Die BKM benötigte ein EMM-System, das flexibler ist als das bisher benutzte und mit dem beispielsweise firmeneigene iPads technisch so abgeschottet werden können, dass wirklich nur noch die betriebliche Nutzung möglich ist. Mit Hilfe der MobileIron-Konfiguration wird beispielsweise zuverlässig verhindert, dass neben der Firmen-E-Mail-Adresse noch andere Mailadressen auf dem iPad eingerichtet werden können“, beschreibt Föllmer die Anforderungen an die EMM-Plattform.

Im Zentrum der firmeneigenen iPads steht eine Portallösung für den Außendienst für den mobilen Zugriff auf wichtige Geschäftsdokumente wie etwa Verträge, Tabellen, Kundeninformationen und Produktberatungsfunktionen. Dazu kommt demnächst eine Unterschriften-Lösung. Diese ist in die PDF-Erstellung eingebunden, sodass am iPad die PDF-Dokumente unterschrieben werden können und das PDF mit den entsprechenden biometrischen Daten zur Archivierung und weiteren Verarbeitung an die Bausparkasse überstellt wird.

Mobile Apps als Ergänzung zum Vertriebsportal

Ergänzend zum Vertriebsportal hat die Bausparkasse Mainz verschiedene selbst entwickelte Enterprise-Apps installiert, die bestimmte Funktionen, die für die Arbeit unterwegs besonders wichtig sind, als mobile App gestalten. Derzeit im Einsatz sind eine Besuchsvorbereitungs- App für den Außendienst und eine Online-Analyse-App.

In der Planung und Entwicklung sind darüber hinaus eine Produktberatungs-App mit Online- Rechner für Überschlagsrechnungen bei Erstbesuchen und eine Kontakte-App, mit der Außendienstler online auf die Kontaktdaten seiner Kollegen zugreifen kann. Die Bestandspflege erfolgt dabei zentral bei der Bausparkasse.

Neben dem Vertriebsportal und den hauseigene Apps, die alle online über die Sicherheitsinfrastruktur in Gestalt von Netzwerk-Firewall, Lastverteilungsprogramm und Web Application Firewall auf einen Webservice zugreifen, dürfen die Außendienstler noch eine Auswahl von kostenlosen Appstore- Apps, die sie in ihrer Arbeit unterstützen, installieren (Navigation, Benzinpreise etc.).

Zusätzlich zu den firmeneigenen iPads können die Vertriebler ein privates iPhone benutzen. Damit ist der Zugriff auf das jeweilige Firmen-E-Mail-Konto und die Besuchsvorbereitungs- App möglich. „Ein solches privates iPhone mit eingeschränktem Zugang auf Firmendaten muss aber zwingend von der MobileIron-Plattform verwaltet werden“, erläutert Dirk Runkel.

Schnelle Datenaufbereitung für unterwegs

Derzeit werden mehrere hundert iPads und iPhones von der Enterprise-Mobility- Management-Plattform von MobileIron verwaltet. Die MobileIron-Plattform wird im Kontext von Active Directory, Windows-CA (Erstellung und Beglaubigung von Zertifikaten) und dem Synchronisierungsdienst Exchange ActiveSync eingesetzt. „Zukünftig werden wir wohl verstärkt auch unsere SharePoint-Server einbinden“, meint Dirk Runkel.

Die Vorteile der Mobilitätsstrategie der Bausparkasse Mainz kann Herr Runkel angesichts der gerade erst abgeschlossenen Einführung zwar noch nicht an harten Zahlen, aber an vielen qualitativen Faktoren festmachen: „Wir haben jetzt keinen Aufwand mehr für die explizite Datenaufbereitung und Datenbereitstellung für den Außendienst. Gleichzeitig entstehen Wettbewerbsvorteile durch die schnellere und gezieltere Informationsbereitstellung und zusätzliche Beratungsoptionen auf dem neuesten Stand der Technik.“

Bausparkasse Mainz AG

Die 1930 gegründete BKM – Bausparkasse Mainz AG ist ein deutschlandweit tätiger Finanzdienstleister mit leistungsfähigen Produkten und einem exzellenten Kundenservice in den Bereichen Bausparen, Finanzierung, Immobilien und Geldanlage. Die BKM ImmobilienService GmbH, eine 100-prozentige Tochter der BKM – Bausparkasse Mainz AG, ergänzt das Beratungsportfolio um die Suche und Vermittlung von Grundstücken sowie Gebrauchtimmobilien und begleitet bei Neubauvorhaben. Bis heute hat die BKM mehr als500.000 Familien den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt. Internet: www.bkm.de

Bausparkasse Mainz
Hauptvorteile:
  • Zuverlässige Abschottung der firmeneigenen Geräte, unter anderem durch App-Whitelisting
  • Verteilung eines Client- Zertifikats zur Authentifizierung am Vertriebsportal
  • Einrichtung mehrerer Endgeräte für einen einzigen Benutzer mit unterschiedlichen Policies
  • Umsetzung von Datenschutz und Datensicherheit für die Kunden der BKM
  • Umsetzung von aufsichts- und IT-rechtlichen Regulierungsvorgaben und von Gesetzen
  • Reduzierung des Verwaltungsaufwands und der Verwaltungskosten gegenüber den Kosten traditioneller