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Neuigkeiten: MobileIron Core 10.1

15 Oktober 2018

 

 

MobileIron Core 10.1

Wir freuen uns, die allgemeine Verfügbarkeit von MobileIron Core 10.1, der neuesten Version unserer Lösung für Unified Endpoint Management (UEM) im LAN, bekannt zu geben. Wie bei den früheren Versionen von MobileIron Core und MobileIron Cloud (unseren als Abonnement angebotenen UEM-Lösungen) möchte ich Ihnen einige der wichtigsten Highlights dieser neuen Version vorstellen. Wir verbesserten die umfassende Sicherheitsplattform von MobileIron weiter und bemühen uns um neue Anwendungsfälle, mit denen unsere Kunden: 1) Die Freischaltung von Benutzerprofilen rationalisieren und automatisieren können. 2) Das mobile Benutzererlebnis der Mitarbeiter für Unternehmens-Apps so gestalten können, das es dem persönlichen mobilen Benutzererlebnis ähnelt und 3) die Daten schützen können. Lassen Sie uns einen Blick auf die Neuerungen in Core 10.1 werfen.

Erweiterter Passcode für Android

Die größte Herausforderung für Unternehmen, die mobilen Geräten den Zugriff auf Unternehmensdaten erlauben, ist die Sicherheit dieser Geräte. Einer der grundlegendsten Schritte ist die Durchsetzung einer Bildschirmsperre des Geräts, am häufigsten über einen Passcode. Mit der Weiterentwicklung von mobilen Geräten und Betriebssystemen werden jedoch zeitsparende Alternativen zu herkömmlichen Passcodes unter den Benutzern immer beliebter. Die Android-Plattform von Google bietet jetzt Smart Lock, das Benutzern verschiedene Optionen zur Entsperrung über Bluetooth, Standort, Iris-, Gesichts- oder Stimmerkennung bietet. Vor MobileIron Core 10.1 haben wir bei Smart Lock das Prinzip „Alles oder Nichts“ verfolgt. Wenn bisher ein Administrator durch die Aktivierung von Smart Lock herkömmliche Passcodes durch zeitsparende Alternativen ersetzen wollte, konnte er keine granularen Regeln verwenden, um zu berücksichtigen, inwieweit die Benutzer mit modernen Technologien vertraut waren. Ab Core 10.1 können Administratoren die Methoden zur Bildschirmentsperrung für ihre Benutzer einzeln auswählen.

SafetyNet-Attestierung

SafetyNet-Attestierung ist eine weitere Android-Funktion, die jetzt in Core 10.1 unterstützt wird.  SafetyNet-Attestierung verbessert im Rahmen einer „Defense-in-Depth“-Strategie die Transparenz von Android-Geräten. MobileIron-Kunden können damit die Sicherheit und Kompatibilität der Android-Umgebungen, in denen ihre Apps ausgeführt werden, einfacher beurteilen. Warum ist das so wichtig? Sie können jetzt Geräte identifizieren, auf denen nicht genehmigte Builds der Android-Betriebssysteme ausgeführt werden, beispielsweise Geräte mit benutzerdefiniertem, schreibgeschütztem Speicher (ROM) oder Geräte mit „Root“.  Das Ergebnis ist eine höhere Datensicherheit dank besserer Transparenz der Android-Geräte. SafetyNet-Attestierung funktioniert mit jeder Android-Bereitstellung: Arbeitsprofil, verwaltetes Gerät, verwaltetes Gerät mit Arbeitsprofil und Geräteverwaltungsmodi. SafetyNet-Attestierung funktioniert zudem auch mit MobileIron Threat Defense, das eine unübertroffene Erkennung und Behebung mobiler Bedrohungen auf dem Gerät ohne Eingriff des Benutzers ermöglicht.

Anzeige benutzerdefinierter Servicebedingungen

Weiterhin bietet Core 10.1 die Möglichkeit, Servicebedingungen (TOS) anzuzeigen, wenn sich ein Benutzer bei einer AppConnect-fähigen App anmeldet. AppConnect ist der kritische Teil unserer umfassenden Sicherheitsplattform, die den Schutz von (auf dem Gerät) gespeicherten Daten ermöglicht, ohne die persönlichen Daten des Benutzers zu lesen. Der Benutzer erhält erst Zugriff auf AppConnect und dessen Daten, wenn er die Nutzungsbedingungen akzeptiert hat. Darüber hinaus wird die Benutzerberechtigung für Überwachungszwecke protokolliert. Der Hauptvorteil besteht darin, dass Core 10.1 jetzt noch mehr dazu beiträgt, dass unsere Kunden in stark regulierten Branchen die Compliance einhalten können.  

Vom Administrator definierte App-Abhängigkeiten

App-Abhängigkeiten sind ein wichtiges Thema. In Core 10.1 können Administratoren App-Beziehungen definieren. Der Administrator definiert, welche Apps zur ordnungsgemäßen Funktion einer anderen App erforderlich sind, und bündelt die Apps, damit sie gemeinsam heruntergeladen oder installiert werden. Der Apps@work Katalog informiert den Endbenutzer darüber, ob eine App andere Apps benötigt und installiert sie mit einem Klick. Dies reduziert die Supportkosten, da die Anzahl der mit App-Installationen verbundenen Probleme und damit die Anzahl der ausgestellten Helpdesk-Tickets sinkt. Ein weiterer direkter Vorteil der von Administratoren definierten App-Abhängigkeiten ist ein besseres Benutzererlebnis, das die Akzeptanz strategischer Apps und die Benutzerproduktivität erhöht.

App Insights

Apps entscheiden über die Benutzerproduktivität. Aus diesem Grund investieren Unternehmen im Rahmen ihrer umfassenden Wachstumsstrategie weiter erhebliche Mittel in neue Apps - entweder Standard-Apps oder benutzerdefinierte hauseigene Apps. Wir freuen uns, Ihnen unser neues App Insights-Dashboard vorzustellen, mit dem unsere Kunden die Effektivität ihrer App-Strategie messen können. App Insights bietet eine klare Übersicht über die App-Kennzahlen, auch zur Verteilung der Apps, zu den am häufigsten installierten und am besten bewerteten Apps. MobileIron Core bietet jetzt eine Reihe von nützlichen Erkenntnissen, mit denen Sie die mit der App-Beschaffung und -Entwicklung verbundenen Kosten begründen und sicherstellen können, dass die durch Apps beeinflussbaren Compliance-Kennzahlen eingehalten werden. Überprüfen Sie mit App Insights, ob die richtigen App-Versionen installiert wurden (besonders wichtig zur Minimierung von Sicherheitsrisiken durch Apps), welche Apps nicht installiert sind (aber installiert werden sollten) und vergleichen Sie App-Installationen plattform- und versionsübergreifend. Tolle Lösung!

Ich hoffe, dass Sie diese Informationen nützlich fanden.  Bleiben Sie über weitere Updates auf dem Laufenden!

Matthew Law

Matthew Law, Product Marketing Manager - Mobile Security bei MobileIron

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Matt Law verfügt insgesamt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen technisches Produktmanagement, Produktmarketing und Vertrieb. Vor seiner Tätigkeit als Product Marketing Manager für Mobile Security bei MobileIron war er in ähnlichen Positionen in den Bereichen Hochleistungs-Computing, Datensicherung und Datenwiederherstellung, laufender Datenschutz und Desktop-Virtualisierung tätig.  Matt wurde in Florida geboren und zog nach seinem Abschluss an der University of South Florida in Tampa westwärts, nach Colorado; heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in Südkalifornien. In seiner Freizeit ist er gern im Freien unterwegs, er liebt laute Gitarren und offene Akkorde.