MobileIron

Flughafen München

MobileIron macht Flughafen München auch außerhalb des Rollfelds mobil

Industrie: 
Transportwesen
Lösungen: 
Sichere Anwendungen
Sichere BYOD-Programme
Sichere E-Mail
MobileIron Apps@Work
MobileIron AppTunnel
MobileIron Core 7.0 als On-Premise-Lösung
MobileIron Docs@Work
MobileIron iOS-Verwaltung
MobileIron Sentry
Die wichtigsten Nutzeffekte: 
  • Sicherer Mailverkehr und Kontaktdatenverwaltung als Basis-Anwendungen
  • Mobiler Zugriff auf das Intranet
  • Mobiler Zugriff auf eine Vielzahl von Web- und SAP-Anwendun- gen über MobileIron Tunnel
  • Kostenvorteile durch mobile Abbildung einer elektronischen Eingangsrechnungsbearbeitung mit Anbindung an einen Freigabeworkflow
  • Sichere Trennung von geschäftlichen und privaten Anwendungen auf einem Gerät
  • Freischaltung von Apps auf der Basis von Whitelists
  • Effizienter Datenabruf aus der BI-Applikation Cubeware innerhalb der MobileIron-

„Das mobile Intranet und die mobilen SAP-Anwendungen der FMG lassen sich nun genau so nutzen, als würde man sich direkt im internen Netzwerk befinden.“

Maximilian Metzker,  Projektleiter beim Implementierungspartner Cancom

Mobilität herrscht am Flughafen München nicht nur auf den Start- und Landebahnen, sondern auch in der internen Organisation. Der Mobile-Security-Spezialist MobileIron (NASDAQ: MOBL) sorgt dafür, dass die zahlenmäßig ständig zunehmenden mobilen Prozesse sicher laufen und gut handhabbar sind.

Der Flughafen München zählt mit rund 41 Millionen Passagieren (Stand 2015) zu den größten Flughäfen in Europa. Rund 100 Fluggesellschaften verbinden ihn mit 230 Zielflughäfen in 70 Ländern. Mit einem Umsteigeranteil von rund 40 Prozent ist er ein wichtiger Zentralknoten. Das Luftfahrtforschungsinstitut Skytrax verlieh dem Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt als bisher einzigem Flughafen in Europa das Prädikat 5- Sterne-Flughafen.

Der Betreiber des Flughafens München ist die Flughafen München GmbH (FMG), an der zu 51 Prozent der Freistaat Bayern, zu 26 Prozent der die Bundesrepublik Deutschland und zu 23 Prozent die Landeshauptstadt München beteiligt sind. Die FMG ist für die gesamte Infrastruktur des Flughafens zuständig: von Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel über  die kaufmännische Verwaltung, die Informationsschalter und die IT bis hin zur Verwaltung der Liegenschaften, Werkstätten und der Frachtabfertigung. Intelligent eingesetzte und verwaltete Smartphones und Tablets sind angesichts der Vielzahl von teilweise sehr heterogenen Aufgaben ein zentrales Organisationselement. Bei der Flughafen München GmbH macht deshalb Mobilität nicht auf dem Rollfeld halt, sondern durchzieht die gesamte Organisation.

Die mobilen Anwendungsszenarien (Use Cases)

Mobile Anwendungsfelder sind neben E-Mail und dem sicheren Speichern und Austauschen von Kontaktdaten vor allem der mobile Zugriff auf das Intranet, verschiedene Webdienste und auf SAP-Anwendungen. Letztere decken eine Vielzahl von Aufgaben ab: das Spektrum reicht von Grafiken und Listen zur Auslastung von Geräten über Statusmeldungen bei Arbeitsprozessen bis hin zu verschiedenen Problemlösungs-Portalen. Angebunden werden diese SAP-Funktionalitäten über das Fiori-Portal, mit dem über einen gängigen Browser auf die entsprechenden SAP-Backend-Systeme zugegriffen werden kann.

Als Enterprise Mobility Management (EMM)-System wurde bei der Flughafen München GmbH vor gut zwei Jahren die MobileIron-Plattform mit Unterstützung des MobileIron- Partners Cancom in München eingeführt. Über die Plattform verwaltet man derzeit rund 600 iPhones und iPads. Auf den Geräten ist ein Mix aus geschäftlichen und privaten Anwendungen zugelassen. Die FMG erlaubt dabei sowohl die private Nutzung geschäftlicher Geräte als auch die geschäftliche Nutzung privater Geräte. Apps aus dem Apple AppStore werden mittels Positivlisten im MobileIron AppStore bereitgestellt. Der Anwender hat die Möglichkeit, das MobileIron-Modul Docs@Work zum sicheren Speichern von geschäftlichen Daten zu nutzen.

MobileIron ist technisch ausgereift und leicht zu handhaben

Vor der Einführung der MobileIron-Plattform verwaltete man die damals zunächst eher geringe Anzahl von Smartphones und Tablets über die EMM-Suite von McAfee.

„Solange wir nur wenige Mobilgeräte verwalten mussten und als Anwendungen lediglich E-Mail und Kontaktdaten zu schützen hatten, kamen wir mit McAfee ganz gut zurecht. Mit der stark gestiegenen Zahl an Mobilgeräten und den vielen anspruchsvollen Anwendungen, die mittlerweile dazugekommen sind, benötigten wir aber unbedingt ein technisch ausgereiftes und leicht handhabbares EMM-System!“, sagt Michael Meister, System Engineer, Servicebereich IT bei der FMG.

Nachdem verschiedene EMM-Lösungen geprüft wurden, fiel aufgrund der Funktionsvielfalt und einfachen Installation die Entscheidung relativ schnell auf MobileIron.

Nutzererfahrung direkt wie im internen Netzwerk

Neben verschiedenen Web-basierenden Anwendungen greifen die Nutzer vor Allem auf die SAP-Backend-Module beziehungsweise auf das Intranet-Portal der Flughafen München GmbH zu. Dies geschieht zum einen über das MobileIron-Modul Tunnel, das vom Safari- Browser angesteuert wird, zum anderen wird ein App-spezifischer VPN-Tunnel genutzt, der durch die per-App-VPN-Funktionalität von Apple ermöglicht wird. Maximilian Metzker vom Implementierungspartner Cancom, der das Projekt zusammen mit Michael Meister von der FMG betreute, kommentiert die gefundene Lösung folgendermaßen:

„Durch das hohe Sicherheitsbestreben bei der FMG ergab sich die große Herausforderung, zum einen die Appliances von MobileIron nach Kundenwünschen zu implementieren und zum anderen den Mitarbeitern eine sehr native Nutzererfahrung zu bieten. Das Intranet wie auch die SAP- Anwendungen lassen sich nutzen als würde man sich direkt im internen Netzwerk befinden.“

Kostenvorteile durch mobile Rechnungsbearbeitung

„Mit MobileIron haben wir die Basis, den FMG-Konzern hinsichtlich einer elektronischen Eingangsrechnungsbearbeitung mit Anbindung an einen Freigabeworkflow mobil abbilden  und Kostenvorteile im Bearbeitungsprozess generieren zu können“, sagt Walter Englmaier, Leiter Rechnungswesen der Flughafen München GmbH (FMG). Und bei der FMG- Tochtergesellschaft Aeroground GmbH heißt es: "Die Nutzung unserer mobilen BI-Applikation (Cubeware) in der MobileIron-Umgebung ermöglicht unseren Führungskräften flexibel und unabhängig vom Standort Reports und Kennzahlen abzurufen. Voraussetzung für die Anwendung ist der Zugriff auf die operative Datenbank. Durch die MobileIron-Umgebung werden nicht nur unsere hohen Sicherheitsrichtlinien eingehalten, sondern es erfolgt ein beschleunigter und effizienter Datenabruf.“

Wolfgang Schwaiger, Produkt Manager Voice, Servicebereich IT bei der FMG, deutet an,  dass IT Mobile bei der Flughafen München GmbH ein Work in Progress ist:

„Die Entwicklung der mobilen Infrastruktur bei der Flughafen München GmbH ist ein ständiger Prozess. Die Funktionsbandbreite der MobileIron-Plattform ist sehr groß. Diese wird allerdings auch benötigt, da aus den Fachabteilungen ständig neue Wünsche an uns herangetragen werden.“

Die Flughafen München GmbH setzt drei virtuelle MobileIron- Appliances innerhalb einer VMWare-Umgebung ein. Neben dem zentralen Verwaltungsserver MobileIron Core kommen zwei Sentry-Server zum Einsatz, einer in Richtung Exchange-Server und einer für Applikationen und Webportale.